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Berner Übereinkunft (Stockholmer Fassung · Berner Übereinkunft (Stockholmer Fassung)

§ 0 Berner Übereinkunft (Stockholmer Fassung

In forceOfficial text

(Übersetzung)

Amtlicher deutscher Text gemäß Artikel 37 Absatz (1) Buchstabe b) Berner Übereinkunft zum Schutze von Werken der Literatur und Kunst vom 9. September 1886 vervollständigt in PARIS am 4. Mai 1896, revidiert in BERLIN am 13. November 1908, vervollständigt in BERN am 20. März 1914, revidiert in ROM am 2. Juni 1928, revidiert in BRÜSSEL am 26. Juni 1948 und revidiert in STOCKHOLM am 14. Juli 1967

StF: BGBl. Nr. 398/1973 idF BGBl. Nr. 561/1973 (DFB) (NR: GP XIII RV 465 AB 685 S. 67. BR: S. 320. )

BGBl. Nr. 133/1985 idF BGBl. Nr. 612/1986 (DFB)

BGBl. I Nr. 2/2008 (1. BVRBG) (NR: GP XXIII RV 314 AB 370 S. 41. BR: 7799 AB 7830 S. 751. )

*Fidschi 398/1973 *Irland 398/1973 *Israel 398/1973 *Kanada 398/1973 *Liechtenstein 398/1973 *Pakistan 398/1973 *Rumänien 398/1973 *Tschad 398/1973

Die Verbandsländer, gleichermaßen vom Wunsch geleitet, die Rechte der Urheber an ihren Werken der Literatur und Kunst in möglichst wirksamer und gleichmäßiger Weise zu schützen,

haben beschlossen, die am 9. September 1886 in Bern unterzeichnete, am 4. Mai 1896 in Paris vervollständigte, am 13. November 1908 in Berlin revidierte, am 20. März 1914 in Bern vervollständigte, am 2. Juni 1928 in Rom revidierte und am 26. Juni 1948 in Brüssel revidierte Übereinkunft zu revidieren und zu vervollständigen.

Die unterzeichneten Bevollmächtigten haben daher nach Vorlage ihrer in guter und gehöriger Form befundenen Vollmachten folgendes vereinbart:

Die Ratifikation der gegenständlichen Übereinkunft durch die Republik Österreich erstreckt sich nicht auf die Artikel 1 bis 21 und das Protokoll betreffend die Entwicklungsländer.

Die österreichische Ratifikationsurkunde samt Erklärung nach Art. 28 Abs. 1 lit. b Z i der vorstehenden Übereinkunft wurde am 11. Mai 1973 beim Generaldirektor der Weltorganisation für geistiges Eigentum hinterlegt; gemäß Art. 28 Abs. 2 lit. c der Übereinkunft treten ihre Artikel 22 bis 38 am 18. August 1973 für Österreich in Kraft.

Nach Mitteilung des Generaldirektors der Weltorganisation für geistiges Eigentum vom 23. Mai 1973 gehören folgende Staaten der Übereinkunft an:

Australien, Bundesrepublik Deutschland, Dänemark (einschließlich der Färöer-Inseln), Deutsche Demokratische Republik, Fidschi, Finnland, Irland, Israel, Kanada, Liechtenstein, Marokko, Mauretanien, Pakistan, Rumänien, Schweiz, Senegal, Spanien, Tschad, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland.

Nachdem die zuletzt am 14. Juli 1967 in Stockholm revidierte Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst, samt Erklärung nach Artikel 28 Absatz 1 lit. b Ziffer i, welche also lautet: ...

die verfassungsmäßige Genehmigung des Nationalrates erhalten hat, erklärt der Bundespräsident diese Übereinkunft samt Erklärung für ratifiziert und verspricht im Namen der Republik Österreich die gewissenhafte Erfüllung der darin enthaltenen Bestimmungen.

Zu Urkund dessen ist die vorliegende Ratifikationsurkunde vom Bundespräsidenten unterzeichnet, vom Bundeskanzler, vom Bundesminister für Justiz, vom Bundesminister für Unterricht und Kunst, vom Bundesminister für Finanzen und vom Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten gegengezeichnet und mit dem Staatssiegel der Republik Österreich versehen worden.

Geschehen zu Wien, am 13. April 1973

Amendment history
  • In Kraft seit 2008-01-01